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Pressemitteilung 13.05.2014

Medienprojekt Wuppertal erhält den Förderpreis des Kulturpreises der Stadt Wuppertal

Das Kuratorium für den Kulturpreis der Stadt Wuppertal hat entschieden: Peter Pabst bekommt den Von der Heydt-Preis der Stadt. Dem Medienprojekt Wuppertal wird der Förderpreis zuerkannt.

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit unter dem Motto »das bestmögliche Video für das größtmögliche Publikum«. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich das Medienprojekt zur größten und ambitioniertesten Jugendvideoproduktion in Deutschland. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 28 Jahren werden bei ihren Videoproduktionen unterstützt, ihre Videos im Kino, in Schulen oder Jugendeinrichtungen präsentiert und als Bildungsmittel bundesweit über einen eigenen Verlag vertrieben. Alle Projekte dienen der aktiven Medienerziehung und dem kreativen Ausdruck jugendlicher Ästhetiken, Meinungen und Lebensinhalte.

Der Kulturpreis der Stadt Wuppertal wird alle zwei Jahre verliehen, seit 2008 unter dem Namen Von der Heydt-Preis. Seit 1950 wurden über 100 Persönlichkeiten und Ensembles mit dem Kulturpreis ausgezeichnet, darunter Heinrich Böll, Alice Schwarzer, Pina Bausch,Tony Cragg und Tom Tykwer. Im Kuratorium des Preises sitzen acht fachkundige Bürger, die vom Kulturausschuss gewählt werden, und fünf Mitglieder, die von den Ratsfraktionen nominiert werden. Mit dem Preis werden Künstler ausgezeichnet, die durch ihr Leben und Wirken mit dem Bergischen Land verbunden sind. Der Förderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung ist für Herbst dieses Jahres vorgesehen.
»Wir freuen uns darüber, dass mit diesem Preis die filmische Arbeit vieler Tausend junger WuppertalerInnen ausgezeichnet wird. Den jungen Menschen wird so Mut gemacht wird, ihre Geschichten weiterhin durch selbst produzierte Filme einem großen Publikum zu erzählen, andere Menschen damit zu berühren und sich durch diese freien künstlerischen Artikulationen gesellschaftlich einzumischen.«, freut sich der Leiter des Medienprojektes Wuppertal Andreas von Hören über die Auszeichnung.

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